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TeestubeKomm » Leitbild und Historie
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Teestube „komm”
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Teestube „komm”: Leitbild und Historie
Hilfe von Menschen für Menschen

Unser Selbstverständnis
Das Evangelische Hilfswerk München unterstützt Menschen in persönlichen Notlagen und sozialen Schwierigkeiten. Wir setzen uns für Hilfesuchende, wie Wohnungslose und Straffällige, ein.

In unserer Arbeit wissen wir uns getragen und unterstützt von unserem Gesellschafter, der Inneren Mission München – Diakonie in München und Oberbayern e. V., und der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern. Unsere haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter verwirklichen ihre professionelle Hilfe für sozial benachteiligte Menschen im Sinne des diakonischen Auftrages.

Wir legen Wert auf effiziente, partnerschaftliche und kommunikative Organisationsstrukturen. Alle Dienste arbeiten mit nachhaltigem Einsatz ihrer fachlichen und ökonomischen Ressourcen.

Unser Menschenbild
Jeder Mensch ist ein Geschöpf Gottes. Darin besteht die Würde des Menschen, unabhängig von seiner Herkunft, kulturellen oder konfessionellen Zugehörigkeit und individuellen Fähigkeiten.

Unser Handeln orientiert sich am christlichen Menschenbild, an den Grundrechten, am Sozialstaatsprinzip und an fachlich anerkannten Standards.

Respekt und Anerkennung prägen den fachlich kompetenten Umgang mit Hilfesuchenden und sind Ausdruck unserer Hilfe von Menschen für Menschen.

Unsere Ziele

  • Wir fördern die Integration von sozial benachteiligten Menschen.
  • Wir unterstützen Menschen ihr Leben eigenständig und verantwortlich zu gestalten.
  • Wir stärken das Bewusstsein für soziale Verantwortung in der breiten Öffentlichkeit.
  • Wir etablieren fachliche Standards auf hohem Niveau und entwickeln Hilfsangebote laufend bedarfsgerecht weiter.
  • Wir gewährleisten durch regelmäßige Fort- und Weiterbildung unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter kompetentes, zielorientiertes und verantwortungsbewusstes Handeln.
  • Wir treten ein für eine sozial gerechte Gesellschaft und nehmen Stellung zu gesellschaftspolitischen Themen.
  • Wir fördern bürgerschaftliches Engagement.

Unsere Aufgaben
Das Evangelische Hilfswerk bietet in München in seinen ambulanten und stationären Diensten bedarfsgerechte Beratung, Betreuung und Unterstützung an.

Im Interesse der hilfesuchenden Menschen gestalten wir gesellschaftliche und soziale Wirklichkeit. Wir kooperieren mit denen, die sich für die Belange unserer Zielgruppen einsetzen. Im gleichen Sinne arbeiten wir eng mit Fachorganisationen, Behörden und sozialpolitischen Gremien zusammen.

Wir setzen uns anwaltschaftlich für Menschen ein, die aufgrund ihrer Lebenslage ihre Interessen gegenüber Politik, Öffentlichkeit und Verwaltung nicht wahrnehmen können.

München, 7. Juli 2003

Geschichte der Teestube „komm“ – Streetwork
Seit Ende der 50er Jahre geht es in Deutschland wirtschaftlich wieder aufwärts. Viele Beratungsdienste bzw. Fachstellen, wie etwa für Familien, Kinder und Ehe sowie die Altenhilfe, Behindertenhilfe und psychosoziale Hilfen werden errichtet bzw. ausgebaut. Die Arbeit der einzelnen Träger kristallisiert sich immer mehr heraus und es werden neue wissenschaftliche Erkenntnisse für die Soziale Arbeit gewonnen. Es scheint, als ob man früher oder später für alle sozialen Problemlagen ein passendes Angebot finden könne.
Doch es gibt nach wie vor Randgruppen in der Gesellschaft, für die existenzielle Bedürfnisse wie Essen, Trinken und ein Dach über dem Kopf sicher gestellt werden müssen, da sie aus eigener Kraft dazu nicht in der Lage sind.
Aus diesem Grund eröffnet 1979 die Innere Mission in der Zenettistraße eine Teestube für obdachlose Männer. Etwas später kommt in der Dreimühlenstraße ein Treffpunkt für Frauen hinzu.
Streetwork etabliert sich und sucht nach denjenigen, die aus der Gesellschaft herausfallen. Die rasante wirtschaftliche Entwicklung fordert zusätzliche Opfer; viele Menschen sind einfach überfordert und können mit diesem Tempo nicht Schritt halten.

(Quelle: Festschrift 125 Jahre Innere Mission München)

21.05.1980
Der Stadtrat beschließt das Modellprojekt Teestube und Streetwork (zunächst auf 3 Jahre befristet).

September 1980
Tagesaufenthalt und Streetwork beginnen in der Zenettistraße 32.

1985
Streetwork Büro München NORD eröffnet in der Trautenwolfstraße 9 um die bisherige Arbeit mit der stetig steigenden Zahl alleinstehender Wohnungsloser zu intensivieren. Der Stadtteil Schwabing wurde gewählt, weil er durch seine Attraktivität (kleine Plätze, Parks, viele Geschäfte, etc.) sowohl für Jüngere als auch für Ältere einen besonderen Anziehungspunkt darstellt.

1989
Die Innere Mission München kauft das Haus in der Zenettistraße 32 (Peter Aldebert – Geschäftsführer IMM).

1990
Betreute Wohngemeinschaften für Männer in der Dreimühlenstraße entstehen. Das EDV-gestützte „Dokumentationssystem der Wohnungslosigkeit Alleinstehender (DWA)“ wird in der Dienststelle eingeführt. Renovierungsarbeiten im Umfang von 350.000 DM werden von Mai bis September durchgeführt.

1995
Zahlen:
Gesamt-Wohnungslose in München: 726, davon 428 auf Platte, der Rest bei Freunden/Gasthof bzw. Pension/Notunterkunft. Ausweitung der BWG-Plätze von 14 auf 18.

1996
Streetwork-Büro München Mitte eröffnet im August in der Josephspitalstraße 7.

2001
Aufbau des Projekts „Streetwork im Gemeinwesen“ (GWA) am Michaelibad und Gärtnerplatz, mit Stützpunkt-Büro Michaelibad in der Bad-Schachener-Straße. „Switch“ Projekt der LH München startet.

2003
Abteilung Gefährdetenhilfe/Soziale Dienste der Inneren Mission München werden in die gemeinnützige Tochtergesellschaft Evangelisches Hilfswerk München überführt.

2005
Erste Plätze in der Integrationshilfen – Nachbetreuung im eigenen Wohnraum wird bewilligt. Es gibt sechs Plätze. Beginn der Renovierung der Sanitäranlagen in der Teestube.

2006
Umzug der GWA in die Rosenheimer Straße. Grundlegende Renovierungsarbeiten in der Teestube durch großzügige Spenden.

2008
Im Mai Ausweitung der Integrationshilfen auf 12 Plätze und Neuaufbau von 18 Plätzen für sogenannte Wohnungsflüchter. Juni bis Juli Renovierung der Büroräume in der Zenettistraße 32 und Modernisierung der technischen Anlagen im Oktober: Stadtratsbeschluss für eine weitere Planstelle für Streetwork im Gemeinwesen. Anteilige Finanzierung von Streetwork im Gemeinwesen des RGU wird in deren Haushalt aufgenommen.
Schaffung einer BEZ-Stelle.

2009
Erweiterung des Projekts „Streetwork im Gemeinwesen“ an den Plätzen Münchner Freiheit und Sendlinger Tor. Umzug der Streetworkbereiche Mitte-Ost und Mitte-West sowie der IH in neu renovierte Räume in der Seidlstraße. Renovierung der Büroräume in Schwabing.

2010
Seit 01.06.2010 Haftentlassenen-Projekt für junge strafentlassene Männer zwischen 21 und 27.
Ab Herbst Projekt „1-2-3 Wohnen, Beraten, Betreuen“ für psychisch Kranke und/oder suchtkranke Männer.

(Quelle: Jahresberichte der Teestube „komm“ – Streetwork)